1. Österreichischer Kinderhospiz- und Palliativtag

Palliativbetreuung

In Österreich leben rund 5000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. In der Öffentlichkeit sind sie und ihre Familien wenig beachtet – Krankheit und Tod von Kindern und Jugendlichen sind nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema.

© Jungwirth

Am 1. Juni, zugleich der internationale Kindertag, wurde erstmals der Österreichische Kinderhospiz- und Palliativtag begangen, der unter dem Motto „Krankheit und Tod von Kindern und Jugendlichen dürfen kein Tabu mehr sein“ stand. Ins Leben gerufen wurde dieser Gedenktag von Hospiz Österreich.

Österreichweit sind 32 spezialisierte pädiatrische Hospiz- und Palliativeinrichtungen tätig. Sie unterstützen und begleiten die betroffenen Kinder, Jugendlichen, jungen Erwachsenen sowie ihre Eltern und Geschwister ab der Diagnose – im Leben, im Sterben und über den Tod der Kinder hinaus.

In der Steiermark sind seit fast sechs Jahren zwei Kinderpalliativteams und zwei Kinderhospizteams im Einsatz.

Zahlen und Fakten:

  • 2020 haben die steirischen Kinderpalliativteams insgesamt 157 Kinder begleitet
  • Zudem wurden 264 Elternteile und 136 Geschwister betreut
  • Etwa jedes 6. Kind war jünger als ein Jahr
  • 57 waren zwischen einem und fünf Jahre alt
  • 12 Kinder sind verstorben
  • Die Familien wurden auch in der Zeit der Trauer begleitet
  • Finanziert werden die Kinderpalliativteams und die Hospizteams durch den Gesundheitsfonds Steiermark.

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